Dean Ruddock

Dean Ruddock wurde 1992 als Ergebnis verschiedener Migrationsbewegungen in Paderborn geboren, war mal Musiker, ist dann über das Poetry-Slam-Format zum Filmemmacher, Veranstalter, Herausgeber, Poet und Workshopleiter geworden.
Seit seinem Debüt Ende 2009 nahm er bundesweit an mehreren hundert Poetry Slams teil, gewann 2010 die erste OWL-U20-Meisterschaft, wurde 2012 Stadtmeister von Paderborn und übernahm in der selben Zeit die offene Lesebühne „Lyriker Lounge”, die er bis heute jeden Monat erfolgreich moderiert und organisiert.
In 2014 begann er, unter anderem mit der Lektora GmbH bzw. Karsten Strack Poetry-Slam-Workshops an Schulen, in Bibliotheken und anderen Einrichtungen zu geben. Seit Ende 2015 gibt er gemeinsam mit der Poetin Fatima Moumouni rassismuskritische Workshops mit dem Fokus auf Sprache, unter anderem für das Pädagogische Institut München und das Antirassistische Humorfestival Zürich.
Er war Veranstalter der Konzertreihe „Popkon” und gründete 2015 mit anderen, regionalen Künstler_innen das Kunstformat „Das ubiquitäre Quintett“. Nach wie vor ergeben sich in diesem Kollektiv unterschiedliche Kollaborationen.
Man sieht ihn regelmäßig in der WDR-Lokalzeit, wo er mit Wilken Ordelheide Begriffe aus der Jugendsprache erklärt.
Zuletzt gewann er für seinen Poesiefilm „Vögel auf Stromleitungen” den Publikumspreis im NRW-Wettbewerb des ZEBRA-Poesiefilmfestivals 2016 und im Mai 2017 den Preis der WestArt-Zuschauerjury bei den 63. Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen für eine Alternativversion des Films.

Dean studierte erst Linguistik, dann Populäre Musik und Medien an der Universität Paderborn. In der kleinen Großstadt an der Pader lebt und arbeitet er.