André Lampe (Hrsg.)

„Ein Science-Slam-Buch“

 
 
Nur ein paar Tage nach der Zeugung bestehen wir bloß aus einem runden Zellhaufen. Darin befinden sich die sogenannten embryonalen Stammzellen, Alleskönner, aus denen alle Zellarten in unserem Körper entstehen. Eine embryonale Stammzelle könnte alles werden, sie hat die Qual der Wahl. Sie ist auf Identitätssuche wie ein Sechzehnjähriger, der nicht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. „Soll ich nun was Vernünftiges machen, und Arzt, Jurist oder Lehrer werden? Oder lieber meinem Wunsch nach Bewegung nachgehen und Profisportler werden? Eigentlich will ich einer der coolen Kids sein, ich sollte DJ werden oder irgendwas mit Medien machen.“
 
Genauso wie sich wahrscheinlich manch ein Sechzehnjähriger genauere Gedanken über seine Berufswahl machen sollte (*hust* Justin Bieber *hust*), muss die embryonale Stammzelle entscheiden, ob sie eines Tages nun eine vernünftige Nervenzelle werden will oder was anderes.

 

Man liest und hört es immer häufiger: Science Slam. Kurz und gut aufbereitete Themen aus dem Wissenschaftsalltag auf der Bühne – da möchte man doch gerne mal zusehen. Bisher war es nur sehr selten möglich, Vortragende und ihre Themen wirklich mit nach Hause zu nehmen. Das klingt ja auch irgendwie komisch, so eine Einladung.

Dieses Buch folgt der Idee, gute Vorträge aus unterschiedliche Fachbereichen in eine lesbare Form zu gießen. Das hier ist ein Science Slam auf Papier – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Themen sind vielfältig: Welche finsteren Gedanken hegt ein Virus beim Eindringen in eine Zelle, was ist los mit der Orchesterlandschaft und  wer oder was ist wohl Durchsonnung? Dies und viel, viel mehr findet sich in diesem Buch. Man kann die Texte, wie es sich für einen Slam gehört, auch selbst bewerten. Muss man aber nicht, jeder der Autoren in diesem Buch hat schon mindestens einmal irgendwann irgendwas gewonnen.

Neugierig? Hier geht’s direkt zum Shop.