Worte und Bilder: Projekt „Video-Poetry-Slam 2016“

 

Reime und Rhythmen. Laut oder Leise. Tieftraurig oder Urkomisch. Auf der Bühne sind Herkunft, Geschlecht und Vergangenheit nicht von Bedeutung. Poetry Slam kennt keine Vorurteile. Es ist der Text und die Performance, die im Vordergrund stehen.

Das vom Lektora-Verlag ins Leben gerufene Projekt „Video-Poetry-Slam“ will dabei noch weiter gehen. Kurz: Es geht darum, selbstgeschriebene Texte auf audiovisuelle Weise zu präsentieren. Auf diesem Weg bekommen besonders Jugendliche, die die deutsche Sprache noch nicht vollends beherrschen, eine Chance, ihre Texte und Worte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. So soll dieses neue Slamformat besonders auch jungen Flüchtlingen Wege ermöglichen, um sich selbst auszudrücken und mitzuteilen. Im September fand der erste Workshop dieser Reihe statt, veranstaltet und gefördert von jugendstil: kinder- und jugendliteraturzentrum nrw und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam wurde hier an den Texten der Jugendlichen und ihrer medialen Darstellung gearbeitet.

Mit viel Freude bei der Arbeit entstanden dabei die folgenden Videos, die sich durch ihre Unterschiedlichkeit auszeichnen. Ob nun Eindrücke auf der Kirmes, unruhige Kameraführung, gezeichnete Elemente oder Nahaufnahmen – Alle Teilnehmenden haben einen Weg gefunden, ihre Worte in Bilder umzuwandeln und vielseitig zu vermitteln.